ANNA TRITT (DR)AUF
Die britische Organistin Anna Lapwood, ausgebildet in Oxford und Organistin der Royal Albert Hall in London, hat mit ihrer Begeisterung für ihr Instrument und ihrer Präsenz auf Social Media der Orgel wie der klassischen Musik überhaupt ein ganz neues Publikum erschlossen. Bekannt ist sie auch für ihre innovativen Kombinationen von traditionellem Orgelrepertoire mit Pop und Filmmusik.
Anna Lapwood setzt sich als engagierte Förderin weiblicher Stimmen in der Musikbranche für junge Organistinnen und Komponistinnen ein. Einer entsprechenden Kooperation verdankt sich das Stück «Limina luminis» (Schwelle des Lichts, 2023) der italienischen Komponistin Olivia Belli, das für Anna Lapwood geschrieben wurde und das sie in Basel spielt. Danach folgt Hans Zimmers Suite zum Science- Fiction-Film «Interstellar» von Christopher Nolan (2014).
Gerahmt werden diese beiden Stücke des 21. Jahrhunderts von Olivier Messiaens «Méditation symphonique» für Orchester über christliche Themen aus dem Jahr 1930, «Les Offrandes oubliées» (Die vergessenen Opfergaben), und von Camille Saint-Saëns’ Sinfonie Nr. 3 von 1886, einem teils ruhigen und nachdenklichen, teils prachtvollfestlichen Miteinander von Orchester und Orgel.