SARAH SCHWEBT OSTWÄRTS
Das cmb eröffnet das Konzert mit Liszts «Les Préludes» (1854). Diese «symphonische Dichtung» ist von Lamartines «Méditations poétiques» inspiriert; der Titel bezieht sich auf Liszts Gedanken, die verschiedenen Lebensphasen seien «Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt».
Solistin des Abends ist die 22-jährige Sarah Strohm, eine mehrfach ausgezeichnete Bratschistin, die derzeit am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris studiert und von Classic FM unter die «Rising Stars 2026» gewählt wurde. Beim Concours de Genève 2025 gewann sie den 1. Preis ex aequo, den Publikumspreis und weitere Sonderpreise.
Sarah Strohm spielt gemeinsam mit dem cmb das Konzert für Viola und Orchester, ein Nachlasswerk von Béla Bartók.
Die beiden Werke ungarischer Komponisten werden ergänzt durch Peter Tschaikowskys zweite Sinfonie, die sogenannte «Kleinrussische» aus dem Jahr 1872. Voller Energie und volksmusikalischem Charme verbindet sie ukrainische und russische Liedtraditionen mit der klassischen Sinfonieform.